09.10.2017

FWB und FDP ablehnend und kritisch gegen geplante Borchener Umgehungsstraße

Mit der geplanten neuen Umgehungsstraße wird es für die nördlichen Wohngebiete Nord- und Kirchborchens deutlich lauter, so die Überzeugung der Freien Wählergemeinschaft (FWB), die das Vorhaben ablehnt und der FDP Borchen, die es sehr kritisch sieht.

Trasse weniger als 150 Meter an den Wohngebieten vorbei

Zur besseren Anbindung Kirchborchens an Paderborn soll die zukünftige Straße ab der Nordborchener Haarnadelkurve mit Anbindung an die Schützenstraße, die Wegelange, die Kreuzricke und den Dahlbergweg bis zur Bachstraße führen. Nach bisherigem Stand werde die Trasse zum Teil weniger als 150m an der Nordborchener Bebauung vorbeigeführt. „Vom Lärm betroffen sind dann die Gebiete Eichsfeld, Holsteiner Weg, Kreuzricke, Bäumerweg, Grüner Weg, Menkenfeld, sowie die Bereiche unterhalb des Hessenbergs und das Neubaugebiet Schwarzenberger Straße“, stellen FWB und FDP in einer gemeinsamen Pressemittelung fest. „Wir sind ein Gegner der Umgehungsstraße mit diesem Verlauf direkt oberhalb der Orte“, betonen Carsten Koch und Marcel Welsing für die beiden Parteien. „Wir entlasten mit dieser Straße nicht Nord- und Kirchborchen, sondern ziehen den Verkehr und den Lärm unmittelbar an den Wohngebieten vorbei“.

Lärmbelästigung für mehrere Ortsteile

Neben der nach Meinung der FWB und FDP eigenartigen Idee, die Ortsumgehung an die S-Kurve und zum Beispiel nicht oberhalb an der Straße „Am Knocken“ anzuschließen, kritisieren Koch und Welsing vor allem die fragwürdige topographische Lage. „Wer bei den Diskussionen um den Autobahnlärm so engagiert war wie wir, musste ganz klar lernen, wie sehr sich die erhöhte Lage einer Straße auf die Lärmbelästigung eines ganzen Ortsteils auswirkt“, betont Carsten Koch ablehnend für die Freie Wählergemeinschaft (FWB) „Wenn man eine solche Umgehung überhaupt realisieren will“, so Marcel Welsing für die FDP, „sind eine Lärmschutzwand oder ein tiefes Eingraben, ein Schutzwall und vielleicht sogar ein Tempolimit Pflicht“.

Wer Lärm will, für den ist die Trasse genau das Richtige

„Klar muss sein: Eine Umgehungsstraße muss den Ort entlasten und nicht nur aus Kostengründen die Belastungen marginal anders verteilen – gerade im sensiblen Bereich von Wohngebieten“, machen Koch und Welsing deutlich. „Eine Trasse nah am Ort und ohne befriedigenden Lärmschutz werden wir nicht mittragen“, so FWB und FDP weiter. „Wer Nord- und Kirchborchen zusätzlich zum Flug- auch noch mit Verkehrslärm beschallen will, für den ist die geplante Straße mit der derzeit geplanten Trasse genau das Richtige“, so Carsten Koch für die FWB.

Zurück zu Aktuelles/News

 

nächstes Treffen der FWB

Donnerstag, 17.10.2017

19.30 Uhr
Restaurant Pfeffermühle, Nordborchen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!