FWB erneuert Forderung nach Autobahn-Lärmschutz

Bestärkt durch die Weweraner Geschehnisse zum Thema Autobahn-Lärmschutz prüft die Freie Wählergemeinschaft Borchen (FWB) nun, inwieweit die Forderung nach einem wirkungsvollen Lärmschutz an der A33 auch in Borchen wieder auf die Tagesordnung gebracht werden kann. 

Weweraner Ereignisse machen Hoffnung


Wiederholt hatte die FWB das Thema in der Vergangenheit aufgegriffen und immer wieder in die Öffentlichkeit zurückgeholt. Während bislang jegliche Handhabe zur Verwirklichung der Ziele zu fehlen schienen, machen die Weweraner Ereignisse Hoffnung. Das in Wewer für die Argumentation so wichtige „Leipziger Urteil“ bringt nun Chancen, dass auch in Borchen endlich der Lärm der Autobahn bekämpft werden kann.

Lärmschutz kann bis 30 Jahre nach Verkehrsfreigabe beantragt werden


Unter festgelegten Kriterien kann bis zu 30 Jahren nach Verkehrsfreigabe der Autobahn noch ein Lärmschutz nachträglich beantragt werden, wenn anhand von Berechnungsverfahren nachgewiesen werden kann, dass der Lärm deutlich höher ist, als damals vorausgesagt.

Dies wird derzeit für Wewer angenommen. Nun prüft die FWB, inwieweit dies auch für die betroffenen Borchener Gebiete (u.a. Alfen und Kirchborchen-Gallihöhe) zutrifft.


Die Bezirksregierung Detmold führte im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins „Lärmschutz Wewer“ als Richtwert an, dass eine solche Mehrbelastung in der Regel zutrifft, wenn die Menge des Verkehrs den vorausgesagten Wert um mehr als das Doppelte übersteigt.

Verkehr fast mehr als verdreifacht

Dies sollte für Borchen zutreffen, denn während damals beim Bau der Autobahn von knapp 11.000 Fahrzeugen bei den Planungen ausgegangen wurde, waren es zwei Jahre später schon fast 21.000 Fahrzeuge. 1994 schätzte die FWB bereits 30.000 Fahrzeuge täglich.

Die Freie Wählergemeinschaft Borchen prüft nun die Möglichkeiten, die Ergebnisse und Erkenntnisse aus Wewer auch für Borchen zu nutzen, um den seit langen von der FWB geforderten wirkungsvollen und an das erhöhte Fahrzeugaufkommen angepassten Lärmschutz auch für Borchen endlich zu verwirklichen.

FWB setzt sich für Prüfung des Lärmschutzanspruches ein


Die Freie Wählergemeinschaft setzt sich für die Prüfung des Lärmschutzanspruches der Bochener Betroffenen ein und fordert Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen.

BorchenerInnen, die sich für einen Lärmschutz einsetzen oder sich informieren wollen, können sich gern per E-Mail an info@fwb-borchen.de wenden.

Weitere Informationen wird die FWB in kürze bereitstellen. Erste Schritte Pro-Lärmschutz sind in Planung.

 

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